Digitale Infrastrukturen

KEMPINSKI PALACE ENGELBERG TITLIS

PROJEKTBERICHT

Das denkmalgeschützte Hotel Europe in Engelberg wurde 2011 von der Han’s Europe AG gekauft, 2018 komplett renoviert und um einen passenden Neubauteil ergänzt. Die LEICOM AG durfte in Zusammenarbeit mit Alfacel eine integrierte Gebäudeautomation mit Niagara realisieren und das Projekt erfolgreich abschliessen.

    Objekt

    Das Hotel Titlis Palace Hotel in Engelberg wird als Superior-Hotel von der Kempinski Gruppe betrieben. Der schöne Belle Epoque Altbau aus dem Jahr 1905 wurde 2018 komplett renoviert und stilvoll mit einem Neubau ergänzt. Das Hotel verfügt über 129 Zimmer, einen SPA- und Wellnessbereich mit Infinity-Pool, ein Gourmet-Restaurant, einen Private-Dining-Room, Mitarbeiterrestaurant, einen Eventsaal für bis zu 800 Personen und diverse, multifunktionale Seminar- und Ausstellungsräume.

     

    Ausgangslage

    Die Kundenanforderungen umfassten die Regelung und Steuerung der Heizungsanlage, Kälte-Primäranlagen, Raumtemperaturregelungen sowie etlichen Spezialanlagen und Systemen. Das Gebäudemanagementsystem integriert und steuert Lüftungsanlagen, Heizungs- und Kältesysteme, Raumtemperaturregelungen, sowie Türüberwachung und -steuerung. Weitere Features im Gebäude sind die beheizten Gläser im Mansardendach zur Vermeidung von Schnee auf den Fenstern, Personenalarmtasten, Wassermelder, Sicherungsüberwachungen und viele mehr.

     

    Das System muss im Endausbau verschiedene Bussysteme ins Gebäudemanagement integrieren, um eine möglichst grosse Zentralisierung der Regelwerke zu schaffen.

     

     

    Herausforderung

    Sechs Lüftungsanlagen sind in jeweils Aussen- und Zuluft sowie Ab- und Fortluft unterteilt. Dabei sind die Teile jeweils an unterschiedlichen Schaltschränken angeschlossen und werden von zwei verschiedenen Steuerungen integriert. Trotzdem müssen sie als eine Lüftungsanlage funktionieren. Die gesamte Automation der Hotelzimmer wird über KNX realisiert und funktioniert autonom (Temperatur Ist- und Sollwerte, Präsenzmelder, «do not disturb» und «make up room» Buttons)

     

    Diese Informationen müssen zur Steuerung und Überwachung der Zimmer in die Gebäudeleittechnik integriert werden. Diese Daten sollen in das Facility Management System des Hotelbetreibers für die Zimmerkoordination und den Reinigungsplan einfliessen. Die Energiezähler der HLKSE Anlagen müssen über MBus oder Modbus eingebunden, anschliessend über BACnet an ein Subsystem übergeben und historische Daten zyklisch als .csv-Datei an einen externen sftp-Server exportiert werden.

     

     

    Lösung

    Aufgrund der Vielfalt an Bussystemen und kundenspezifischen Anforderungen wurde das Projekt mit dem Niagara Framework realisiert. In jedem Schaltschrank wurde eine JACE8000 platziert und einen Windows-basierten Supervisor auf einer 19"-Rack-Maschine aufgebaut. Damit kann jeder JACE seine Infrastruktur und Anwendung selbst steuern. Alle JACEs kommunizieren über das Fox-Protokoll untereinander.

     

    Das Fox-Protokoll unterstützt auch die Kommunikation zwischen den geteilten RLTs. Damit können wir sie über einen virtuellen Zugriff auf die JACE auf einem Interface abbilden.

     

    Die Daten der gesamten Anlage werden alle 30 Sekunden für 50 Minuten auf der Steuerung gespeichert. In einem Intervall von 15 Minuten werden die Daten auf den Supervisor übertragen und gespeichert. Dieser überlappende Intervall verhindert bei einer Kommunikationsunterbrechung einen Datenverlust. Per .csv-Datei werden die Informationen dann an ein externes Energieüberwachungssystem exportiert.

     

    Sämtliche Anlagenalarme werden einerseits auf dem Leitsystem direkt visualisiert und andererseits via SMTP an einen externen Alarmserver weitergeleitet, um die zuständigen Personen zu alarmieren.

      «Nie zuvor habe ich ein so modernes Building Management System gesehen. Jetzt kann ich praktisch jeden Prozess im Hotel in einem System beobachten und steuern.»

      Thomas Welte, Head of Facility Management

       

      «Dank der offenen Kommunikation mit den Projektverantwortlichen konnten in der rollenden Planung mögliche Problemfelder zügig evaluiert und vermieden werden. Die schlussendliche Umsetzung war 1a und hat den Kunden überzeugt.»

      Fachplaner Alfacel

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